Pustet Verlag Salzburg 2026
© Alle Illustrationen Sabrina Hassler
Hier werden Klangbeispiele aller im Buch erwähnten Instrumente alphabetisch zusammengestellt. Für Hinweise auf eventuell nicht mehr aktive oder falsche Links bin ich dankbar.
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Aulos – Callum Armstrong. Die saubere Intonation des Instruments ist zwar nicht überliefert, aber so klingen die Auloi sehr anrührend.

Bucina / Cornu da Pompeji – Abraham Cupeiro. Naturtrompete – die den Namen Horn trägt –, die zu Römerzeiten ein Signalhorn war, hier solitisch gespielt.

Carnyx – Abraham Cupeiro und Carlos Nuñez, Celtic Festival Lorient (2019). Elektronisch verfremdet ist die keltische Carnyx noch Pop-Musik-tauglich und wird auch bei Rugby-Spielen als Waffe vor dem Spiel eingesetzt

Clavecin Electrique
Diese Probevorführung der Klingeln des Clavecin électrique (Design&Synthwaves) ist leider nur auf Soundcloud zugänglich und generell mit Vorsicht zu genießen: Nur die klingelnden Glöckchen gehören zum Instrumentenklang von 1759.



Dulzian – Amours, amours (1533) – Nicolas Gombert (ca. 1495 – 1556) The Italian Consort. Alessandro Nasello – alto dulcian; Giovanni Battista Graziadio – tenor dulcian; Giuseppe Davì – bass dulcian; Maurizio Barigione – contrabass dulcian

Glashamonika – Karl Leopold Röllig: Siciliano, Christa Schönfeldinger. Abendschau, BR 2012. Gespielt angeblich „auf der original Franklinschen Glasharmonika“.
Glasharmonika – Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett für Glasharmonika, Flöte, Oboe, Viola and Violoncello, K.617. Schweizer Kammerorchester 2022, M. Würsch (Glasharmonika), F. Renggli (Flöte), H. Holliger (Oboe), Jürg Dähler (Viola), Daniel Haefliger (Violoncello)

Intonarumori – Luigi Russolo: Serenata per intonarumori e strumenti
Historische Aufnahme von etwa 1920
Intonarumori – u.a. Luigi Russolo : Risveglio di una città
Dokumentation über den historischen Nachbau der Instrumente im Rahmen der Veranstaltungen zu 100 Jahre Futurismus 2013, PERFORMA07

Knochenflöte – Schwanenknochenflöte aus dem Geißenklösterle
Hier ist leider das Instrument, auf dem Maria Hackl spielt, nicht zu sehen.
Knochenflöte
Dieses Beispiel ist schon deshalb nicht historisch korrekt, weil hier die angeblich steinzeitliche Knochenflöte als Querflöte gespielt wird.

Krummhorn – Tielman Susato Danserye – Ronde VI & V – Crumhorn / Krummhorn Quartett
Renaissance-Ensemble „Pommer de la terre“
Krummhorn – Johann Schein : Pavane vom Banchetto Musicale 1617
Krummhorn-Quartett : Crumhorn Consort – David Munrow
Krummhörner und Rauschpfeifen
Holger Funke demonstriert verschiedene Renaissance-Blasinstrumente mit Windkapsel

Lure – Franz Schüssele (ohne Ort und Datum) spielt ein Exemplar mit Schellen – aber eher schön als Angst einflößend.

Modularer Synthesizer – Toto, NN. Dieser kleine Ausschnitt (auf dem Foto Steve Porcaro, 1982) zeigt bereits die Soundmöglichkeiten der neuen Techniken.

Omnitonisches Horn – Lehrvideo zur Geschichte des Horns mit Daniel Allenbach HBK. Leider ohne Darbietung des nebenan abgebildeten omnitonischen Horns mit Schieber statt Ventilen.

Ophikleide – Engebert Brepsant: Duett für 2 Ophikleiden. Ophikleiden: Roland Fröscher, Fan Qing
Gotthelf Heinrich Kummer: Variationen für Ophikleide. Roland Fröscher O., Edoardo Torbianelli, Piano. Die Intonationsprobleme des Instruments sind hörbar.
Berlioz: Symphonie Phantastique (ab 47:00). Orchestre Révolutionnaire et Romantique, John Eliot Gardiner (1991). Am Anfang des „Dies irae dies ille“ sind mit Serpent und Ophikleide gleich zwei vergessene Instrumente zu hören. Überhaupt eine tolle Aufnahme mit vielen historischen Instrumenten von 1830.
Ophikleide – Gabriel Fauré: Après un rève. 2017. O: Igor Martinez, Piano: NN

Portativ Rondeau – C. Cooman, Catalina Vicens, 2014. Hier hört man das Portativ als Spielmannsinstrument mit festem Basston.
Sweelingk – Toccata und Fuge in A. Gwendolyn Toth. Eine Aufnahme mit gleich vier vergessenen Tasteninstrumenten, aber ohne Portativ: Muselar, Regal (ein anderer Vorgänger der Orgel), Virginal (Vorgänger des Cembalos) und Lautenwerk. Leider nur auf Instagram

Rankett – Gioseffo Zarlino (1527-1590), Bicinia secondo. Paolo Tognon (Tenordulzian), Claudio Sartorato (Rankett). Chiesa San Michele Arcangelo, Pozzoveggiani, 2011.

Scheneb – James Tappern (historische Aufnahme BBC 1939, angesichts der Ausgrabung einer Scheneb). „Was der Artikel verschweigt: James Tappern spielte nicht auf dem Originalmundstück, sondern auf einem eigenen Militär-Mundstück, das er mit Papier an der alten Trompete befestigt hatte.“ Graeme Lawson, Soundtracks. Auf den Spuren unserer musikalischen Vergangenheit, 2025, S. 336.

Serpent – Douglas Yeo
Allegretto aus der Méthode pour l‘ education du serpent, 1792–95, von Jean Baptiste Metoyen. Serpent von Georges Antoine Baudouin, Paris um 1820
Serpent – Michel Corrette: Sonata N°1, Op. 20 Les délices de la solitude.
Serpent : Patrick Wibart
Théorbe : Romain Falik
Viola da gamba : Martin Bauer
Clavecin : Marie Van Rihjn
Serpent von Stephan Berger ( Schweiz )
Serpent und Theorbe – Monteverdi „A Trace of Grace“. Michel Godard : Serpent
Theorbe : Bruno Helstroffer

Sistrum – die Verwendung in kultischen Zusammenhängen ist auch heute offenbar attraktiv.
Sistrum – Hier eine historische Beschreibung.

Telharmonium – leider sind keine Aufnahmen des Instruments erhalten. Hier eine gute historische Zusammenfassung der Erfindung und ihrer Verbreitung.

Theremin – von Leon Theremin selbst 1954 gespielt im Stil einer Geige.
Thereminium – Led Zeppelin
Thereminium – Katica Illényi. Star Trek Titelmelodie, komponiert von Alexander Courages (im Original eine Sopranstimme ohne Text)

Trautonium – Paul Hindemith, Sieben Stücke für Trautonium-Trio (Oskar Sala, 1977)
Trautonium – Oskar Sala, Kurze Improvisation für Mixturtrautonium (Berlin-Spandau, 1987)

Trumscheit – Gaby Bultmann demonstriert das Trumscheit. Instrumentemuseum Berlin (2024)

Wasserorgel – zusammen mit der römischen Tuba (entspricht im Tonumfang einer Naturtrompete). Im Umfeld der „Gladiatorenspiele“ in Xanten 2013/2014.
Wasserorgel (Hydraulis) – Justus Willberg, 2016.

Zink – Cathérine Renno, Zink (leider ohne NEnnung des Stücks und des Organisten), Elbphilharmonie Hamburg 2020. Im Beitrag wird zwar gesagt, der Klang des Zinks ähnele der menschlichen Stimme, in erster Linie ist das aber ein weicher Trompetenton.
Zink – Nicolò Corradini: Spargite flores (1624). Hana Blažíková (Sopran) and Bruce Dickey (Zink), Jakob Lindberg (Theorbe).

